Verkehr & Tourismus

Luftverkehr - Schiffsverkehr - Bahnverkehr - Straßenverkehr

 
 
 

Da die Eisenbahn ein schienengebundenes Verkehrsmittel darstellt, ist Zugfahren ohne eine entsprechende Infrastruktur nicht möglich. Die Länge des deutschen Schienennetzes beträgt aktuell ca. 38.000 km, wovon ca. 33.300 km im Besitz der Deutschen Bahn AG sind.  Zur Infrastruktur im Bahnverkehr gehören neben den Schienenfahrzeugen die Bahnanlagen, welche aus den Fahrwegen und den Bahnstationen bestehen. Ein Fahrweg besteht aus Unterbau (z.B. Tunnel), Oberbau (z.B. Schiene), der Elektrifizierung und der Systemtechnik.

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Der größte Absatzmarkt für Schienenfahrzeuge ist China, gefolgt von Nordamerika, Russland und Deutschland. Dieser Markt wurde jahrelang von den drei Herstellern Alstom, Bombardier und Siemens dominiert. Diese Unternehmen sind in der Lage, neben der Herstellung von Schienenfahrzeugen, auch die komplette Infrastruktur für ein komplettes Bahnnetz zu erstellen. Mit dem Zusammenschluss einiger chinesischer Hersteller stellt jedoch auch das Unternehmen CRRC eine steigende Konkurrenz dar. Der Produzent will vor allem durch die niedrigeren Preise an Marktanteilen gewinnen.

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Die Bahn arbeitet daran, ihre Mobilitätskette für ihre Fahrgäste zu erweitern. Hierfür kooperiert sie mit anderen Verkehrsunternehmen. Dadurch können für beide Parteien Synergieeffekte geschaffen werden. Es können zwei unterschiedliche Formen von Zusammenarbeit unterschieden werden: Die intermodale und die intramodale Kooperation. Beim intermodalen Verkehr werden unterschiedliche Verkehrsträger verknüpft. Die intramodale Kooperation beschreibt hingegen die Zusammenarbeit von Verkehrsträgern derselben Art, in diesem Fall die Kooperation verschiedener Bahnunternehmen.

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Auslastung (in %)

Eine der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen von Verkehrsträgern ist die Auslastung. Diese gibt an, wie viele Sitzplätze in einem Zug durch einen Fahrgast besetzt sind und gibt beispielsweise Auskunft über die Nutzung einer Zugverbindung zu bestimmten Tagen oder Uhrzeiten. Bei der Deutschen Bahn ist jedoch die Sitzplatzreservierung nicht verpflichtend und daher kann es sein, dass mehr Fahrgäste in einem Zug sind als Sitzplätze vorhanden sind.

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