Tourismus Grundlagen

Verkehr - Hotellerie - Reiseveranstalter - Destinationen

 
 
 

Dieses Modul stellt eine erste Einführung in das Management, die Aufgabenbereiche und die Arbeitsabläufe bei Tourismusunternehmen dar, die als Reiseveranstalter oder Reisemittler agieren. Der Leser lernt die Besonderheiten dieser touristischen Dienstleistungen sowie die zentralen Strukturen ihres Marktes kennen und erfahren, mit welchen Geschäftsmodellen und Marketingmassnahmen Veranstalter und Reisebüros erfolgreich sein können. Einblicke in die Grundlagen des Reiserechts sowie in die besonderen umsatzsteuerlichen Rahmenbedingungen des Veranstaltergeschäfts runden dieses Modul ab.

Der Autor des Moduls "Grundlagen des Reisemittler- und Reiseveranstaltermanagement" ist Prof. Dr. Kirstges. Er lehrt allgemeine Betriebswirtschaftslehre in Wilhelmshaven.

In der Regel ist es eine Vielzahl von Einzelorganisationen, welche jeweils zum Zustandekommen des touristischen Endprodukts, beispielsweise also einer Pauschalreise, beitragen. Angesichts der Komplexität der touristischen Leistung, die letztlich von einem Endverbraucher konsumiert wird, erscheint es daher durchaus gerechtfertigt, von einer Tourismus­industrie zu sprechen.

Weiterlesen: Grundlagen und Definitionen

Das Phänomen, das man mit dem modernen Begriff Tourismus umschreibt, tritt jedoch erst seit Ende des 19. Jahrhunderts auf. Ins 19. Jahrhundert fällt auch die Entstehung der Pauschalreise. Im Jahr 1841 veranstaltete der Engländer Thomas Cook für eine Gruppe von 570 Personen eine Reise von Leicester nach dem nahe gelegenen Loughborough.

Weiterlesen: Anbieterstruktur

Das maximale touristische Marktpotential der Bundesrepublik, gemessen in potentiell reisenden Personen, entspricht der bundes­deutschen Gesamtbevölkerung. Da in einer bestimmten Periode, z.B. einem Kalenderjahr, nicht alle Personen eine oder gar mehrere Urlaubsreisen unter­nehmen, gibt die Zahl der Reisenden (Urlauber) die Anzahl der Personen an, die mindestens eine (Urlaubs-)Reise in der betrachteten Periode unternommen haben; die Reiseintensität bezieht diese Zahl auf die Gesamtbevölkerung.

Weiterlesen: Nachfrage

Die einzelwirtschaftliche Wertschöpfung  gilt als Maß der Eigenleistung eines Unternehmens, das angibt, welcher Wert im Rahmen des unternehmerischen Produktionsprozesses geschöpft, also geschaffen wird. Die Wertschöpfung ist somit „Ausdruck der durch eine Unternehmung geschaffenen Werte“.

Weiterlesen: Wertschöpfung

Das strategische Management beschäftigt sich mit unternehmenspolitischen Grundsatzentscheidungen, der Auswahl des Leistungsfeldes, der Aufteilung der Ressourcen nach Gegenwarts- und Zukunftswirkung und mit der Formulierung von Wachstums- und Ertragszielen.

Weiterlesen: Strategisches Management

Reiseveranstalter, die in einem oligopolistischen Markt agieren, müssen – dies lehrt die mikro­öko­­no­­­mische Theorie der Marktformen – sowohl die Nachfrage als auch die Konkurrenz­situa­tion bei ihren Preisentscheidungen berücksichtigen.

Weiterlesen: Operatives Management

Gegenstand des Reiserechts sind verschiedene Rechtsbereiche, die ineinandergreifen. Zu nennen sind an dieser Stelle beispielsweise das Pauschalreise- und das Individualreiserecht, das Reisevermittlungsrecht, das Reiseversicherungsrecht, das nationale und das internationale Reiserecht sowie weitere verschiedene Gesetzestexte, die ebenfalls von Relevanz sind, auf deren Darstellung aber an dieser Stelle verzichtet wird.

Weiterlesen: Rechtliche Aspekte