Tourismus Grundlagen

Verkehr - Hotellerie - Reiseveranstalter - Destinationen

 
 
 

Der durch die veränderten Rahmenbedingungen intensivierte Wettbewerb der touristischen Destinationen hat zu einer umfassenden Diskussion rund um die Frage geführt, wie insbesondere traditionelle Destinationen den neuen Anforderungen gerecht werden können. Zahlreiche Veröffentlichungen der letzten Jahre versuchen, diese Frage zu beantworten, und beschäftigen sich mit dem Konzept des modernen Destinationsmanagements.

Der Autor des Moduls "Grundlagen des Destinationsmanagemensts" ist Prof. Dr. Eisenstein. Er ist Inhaber der Professur für internationales Tourismusmanagement und Direktor des Instituts für Management der Tourismuswirtschaft an der FH Westküste.

Touristische Zielgebiete als geographische Räume sind nach wie vor die "Kristallisationspunkte des touristischen Geschehens". Der durch die veränderten Rahmenbedingungen intensivierte Wettbewerb auf diesem Markt von Räumen hat zu einer umfassenden Diskussion geführt, in deren Fokus die Frage steht, wie insbesondere traditionelle Destinationen den neuen Anforderungen gerecht werden können.

Das Reiseziel stellt einen Raum, entsprechende Einrichtungen und Dienstleistungen für den Touristen  zur Verfügung. Zielsetzungen sind dabei, durch eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Inwertsetzung des Raumes zur Bedürfnisbefriedigung der Gäste beizutragen und hierdurch wirtschaftliche Vorteile für das Zielgebiet und die Anbieter im Zielgebiet zu generieren.

Der Tourismus steht in wechselseitig wirkenden Beziehungen zu verschiedenen Umweltbereichen. Die Effekte, die der Tourismus im Rahmen dieser Wechselwirkungen in der Destination entfaltet, können in Anlehnung an das touristische Strukturmodell in ökonomische, ökologische und soziokulturelle Effekte unterteilt werden.

Die Entwicklung von Destinationen kann unterschiedliche Stadien durchlaufen. In zahlreichen Veröffentlichungen wird darüber hinaus davon ausgegangen, dass der gesamte Entwicklungsverlauf von Destinationen tendenziell einer gewissen Regelmäßigkeit unterliegt.

Die Erfassung des touristischen Geschehens in seiner Gesamtheit ist nicht möglich. Die vielfältigen Erscheinungsformen des Tourismus lassen es weder im internationalen noch im nationalen Rahmen zu, mit einem vertretbaren Aufwand eine valide Datengrundlage für das Phänomen Tourismus zu schaffen.