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Das Bevölkerungswachstum und der fortschreitende Industrialisierungsprozess übersteigen die natürlichen Kapazitäten der Erde. Die Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt“ ist ein Zusammenschluss von Abgeordneten und Experten mit dem Auftrag, politische Entscheidungen durch eine umfassende Datensammlung und -aufbereitung zu unterstützen. Im Rahmen ihres Ziels der nachhaltigen Entwicklung wurden folgende Grundsätze festgelegt:

  1. Zunächst soll die Abbaurate erneuerbarer Ressourcen deren Regenerationsrate nicht überschreiten.
  2. Emissionen sollen nur in dem Maß erfolgen, wie auch die Umwelt wieder aufnehmen kann.
  3. Nicht erneuerbare Ressourcen sind nur so zu nutzen, wie diese durch erneuerbare Ressourcen oder durch höhere Produktivität in der Nutzung gleichwertig ersetzt werden können.
  4. Des Weiteren wird ein akzeptables Verhältnis des Zeitmaßes der Eingriffe zur benötigten Reaktionszeit der Umwelt angestrebt.

Um langfristig eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten, ist eine Vereinigung der drei Dimensionen – Ökologie, Ökonomie und Soziales – erforderlich. Der ökologische Aspekt zielt hierbei primär auf den Umweltschutz und die Ressourcenschonung ab.

Die Umweltberichterstattung fand ihre Anfänge Ende der 1970er, da zu dieser Zeit die negativen ökologischen Auswirkungen erstmals ins Bewusstsein der Menschen geraten sind. Die Bedeutung der Dokumentation und Veröffentlichung von Umweltdaten nimmt seitdem stetig zu.

Weiterlesen: Umweltberichte

Umweltmaßnahmen von Unternehmen sind meist reaktiv, da das öffentliche Umweltbewusstsein sowie das ökologische Interesse der Wissenschaft immens gestiegen sind und zusammen mit gesetzlichen Regelungen einen starken Druck auf die Betriebe ausüben. Aus diesem Grund wurden in der Vergangenheit vermehrt nachhaltige Ziele in die Unternehmensstrategien integriert.

Weiterlesen: Ökologische Unternehmensführung