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Verschiedene Caravan-Modelle

                                                                                                       

Die Caravaning Fahrzeuge werden in die Bereiche Caravan und Motor-Caravan unterschieden. Der Caravan ist ein Anhänger ohne eigenen Motor, während der Motor-Caravan ein eigenständiges Fahrzeug darstellt. Das Wohnmobil ähnelt daher einem PKW, dadurch ist kein Zweitfahrzeug während dem Urlaub erforderlich, es ist leichter zu fahren und darf bei einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen dieselbe Geschwindigkeit fahren. Beim Fahren eines Wohnwagens muss jedoch ein Tempolimit eingehalten werden, dafür ist aber auch der Kaufpreis niedriger.

Caravans und normale Zelte können auf klassischen Campingplätzen abgestellt werden, welche u.a. über sanitäre Einrichtungen und Stromanschlüsse verfügen. Für Motor-Caravans gibt es spezielle Wohnmobilplätze mit der Möglichkeit zur Abwasserentsorgung und dem Befüllen mit frischem Wasser. Sanitäre Einrichtungen sind hier eher selten vorhanden, da dies in jedem Wohnmobil bereits zur Ausstattung gehört.

Caravans

Die normalen Caravans, meist Wohnwagen genannt, unterscheidet man zusätzlich nach ihrem Aufbau. So gibt es Wohnwägen mit festem und mit nicht-festem Aufbau. Der Teardrop-Anhänger hat wie der klassische Caravan einen festen Aufbau. Dieses Caravan-Modell hat eine Tropfenform und zählt zu den Mini-Wohnwägen. In der Regel bietet ein Teardrop-Anhänger nur Platz für zwei Personen und hat eine sehr geringe Ausstattung. Ein weiterer Wohnwagentyp ist der Zeltklapp-Wohnwagen. Er bietet einen nicht-festen Aufbau, denn hier kann vom Anhänger aus ein Zelt ausgeklappt werden. Dieser ist zwar weniger komfortabel als ein klassischer Wohnwagen, dafür aber günstiger und platzsparend. 

Motor-Caravans

Auch bei den Motor-Caravans gibt es unterschiedliche Modelle. So gibt es neben dem klassischen VW Bus, auch zum Wohnmobil umgebaute Kleinbusse bzw. Transporter, genannt Kastenwagen. Die beliebtesten Motor-Caravans sind jedoch die teil- und vollintegrierten Wohnmobile. Diese unterscheiden sich durch ihren Aufbau. Bei einem teilintegrierten Wohnmobil wird das Fahrerhaus des Basisfahrzeuges (z.B. eines Fiat Ducatos) verwendet, während beim vollintegrierten Wohnmobil ein komplett neues Fahrzeug hergestellt wird. Hierdurch kann bei der vollintegrierten Variante aufgrund des meist kleineren Fahrerhauses ein sehr hoher Wohnkomfort erreicht werden. Dies spiegelt sich auch im Preis wieder, denn die vollintegrierten Modelle werden als Königsklasse im Wohnmobil-Segment sehr teuer verkauft.