Verkehr & Tourismus

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Entwicklung

Die Reiseform des Campings, wie wir sie heute kennen, ist das Ergebnis einer langjährigen Entwicklung. Zum ersten Camper Deutschlands könnte Johann Wolfgang von Goethe erklärt werden, der im Jahr 1786 in einer komfortabel ausgestatteten Postkutsche mit Bett, Büchern und Leselampe nach Italien reiste. Das Massenphänomen des Campings entstand in Deutschland dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Einführung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs. Zelten stellte eine günstige und einfache Variante dar, seinen Urlaub in der Natur zu verbringen. Mit dem Wirtschaftswunder in den 1950ern kamen dann die ersten Wohnwägen auf den Markt und die Nachfrage nach Camping stieg erneut.

Mit der Einführung des VW Bullis in den 1970ern erlebte das Camping in Deutschland einen weiteren Boom. Diese Art von Urlaub stand für Freiheit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Besonders die Modelle von Volkswagen und Westfalia fanden auch weltweit reißenden Absatz und der Wettbewerb um immer größere Wohnmobile unter den Herstellern entstand. Der Wohnmobilmarkt, wie es ihn noch heute gibt, wurde geboren. Noch immer zählt Deutschland als Vorreiter im Bereich Camping. Jedoch zeigt der Marktüberblick, dass Deutschland hier von anderen Ländern überholt wurde.

Marktteilnehmer

Nach Rückgängen des Camping-Segments zulasten von Billigflugangeboten und Fernreisen, gewinnt das Camping und damit auch die Nutzung von Wohnwagen und Wohnmobilen aktuell wieder an Beliebtheit. Campingurlaub steht für Freiheit, Erlebnis, Natururlaub und Geselligkeit. Neben der klassischen Variante des Zeltens, wird zunehmend die komfortablere Art des Caravanings bevorzugt.

Hier eine Auswahl der beliebtesten Motor-Caravans:

Motor-Caravans